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Nachrichten

[10.12.2025]

Erbentag beschließt Etat für 2026

In seiner gestrigen Sitzung hat der Erbentag des Verbandes (das höchste Entscheidungsgremium) den Etat für das nächste Jahr beschlossen.

Über 13,5 Millionen Euro muss der Deichstuhl in verantwortungsvoller Aufgabe für die Sanierung und den Neubau von Hochwasserschutzanlagen ausgeben, davon mehr als 90% investiv.

Der Deichgräf, Rainer Gellings, informierte über die Vorhaben, die im nächsten Jahr weiter betrieben werden müssen:

  • Fortführung der Sanierung des Deiches in Wallach
  • Neubau des Deichabschnittes in Baerl, Binsheim und Orosy
  • Planung der Deicherhöhung in Birten
  • Planung einer Flutmulde zur Durchströmung des Altrheins.
  • Planung des Polders zur Abfederung von Hochwasserspitzen in Rheinberg

Die Kosten werden in der Regel zu 80% vom Land übernommen, 20% müssen die Mitglieder des Deichverbandes tragen.

Soweit die Maßnahmen durch die Senkungen des Bergbaus bedingt sind, tragen die Bergbauunternehmen ihren Anteil der Kosten der Errichtung wie auch der Unterhaltung der Deichanlagen. Der Polder in Rheinberg soll aufgrund von Wünschen des Landes errichtet werden und wird daher auch zu 100% vom Land finanziert.

Ebenfalls wurde die Veranlagungsregeln für 2026 beschlossen, die Regeln also, nach denen die Mitglieder zu Beiträgen herangezogen werden.